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Lehre (Archiv)

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SoSe 2015

Allgemeinbildendes Modul (d) - Gesundes Lehren und Lernen: Achtsamkeitspraktiken

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Sowohl in der Sozialen Arbeit als auch in anderen Bereichen gehört die (zwischen-) menschliche Grundhaltung der Achtsamkeit („mindfulness“) zu den Schlüsselkompetenzen professioneller Praxis. Im Zuge gesetzlicher Neuregelungen (Präventionsgesetz 2016) wird das Themenfeld auch in Zukunft eine weiter zunehmende Relevanz haben. Das gilt insbesondere für den Bereich der Gesundheitsförderung in den unterschiedlichen Settings unseres Bildungssystems. Das Seminar führt in Achtsamkeitspraktiken ein, die im Bildungssystem als Instrumente der Gesundheitsförderung dienen können. Dies geschieht sowohl anhand theoretischer Überlegungen als auch mittels praktischer Übungen. - Die Veranstaltung ist Teil einer Kooperation mit dem Studiengang „Angewandte Ethik“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie des von der AOK PLUS geförderten Entwicklungsprojekts „Gesundes Lehren und Lernen (GLL) an der EAH Jena“.

Literatur: Kabat-Zinn, John: Gesund durch Meditation, München: Knaur 2013; Kabat-Zinn, John: Achtsamkeit für Anfänger, Freiburg: Arbor 2013; Kotsou, Ilios: Das kleine Übungsheft Achtsamkeit, Berlin/München: Trinity 2013; Langer, Ellen: Die Uhr zurückdrehen?: Gesund alt werden durch die heilsame Wirkung der Aufmerksamkeit, Paderborn: Junfermann 2011; Langer, Ellen: Mindfulness. Das Prinzip Achtsamkeit, München: Vahlen 2015; Lehrhaupt, Linda/Meibert, Petra: Stress bewältigen mit Achtsamkeit. Zur inneren Ruhe kommen durch MBSR, München: Kösel 2010; Pfeifer-Schaupp, Ulrich: Achtsamkeit in der Kunst des (Nicht) Helfens, Freiburg: Arbor 2010; Santorelli, Saki: Zerbrochen und doch ganz. Die heilende Kraft der Achtsamkeit. Freiburg: Arbor 2009.

 

Mentoring (3a)

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

 

Mentoring (3b)

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

 

Pädagogische Praxisfelder (3 und 4)

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Im Zentrum des Seminars steht die selbstständige Exploration pädagogischer Praxisfelder in selbstorganisierten Arbeitsgruppen. Dabei arbeiten die Seminare "Pädagogische Praxisfelder 3 (PP3)" und "Pädagogische Praxisfelder 4 (PP4)" eng zusammen. Folgende gemischte Arbeitsgruppen mit TeillnehmerInnen aus PP3 und PP4 haben sich bereits gebildet:

1) AG Freie Ganztagsschule Milda
2) AG Leonardo-Schule Jena (Schulpraxistag)
3) AG Projekt Herausforderung an der UniverSaale (Schulpraxistag)
4) AG Thüringer Bildungsplan
5) AG Bildungspolitische Podiumsdikussion an der EAH Jena

Am 21. März und 3. Mai 2015 treffen sich alle TeilnehmerInnen von PP3 und PP4 jeweils von 10-18 Uhr im Medienstudio zum Austausch von Erfahrungsberichten bzw. zur Präsentation von Inputs.

Am 21. März steht dabei die Arbeit der AGs im Vordergrund. Zugleich besteht die Möglichkeit das Themenfeld durch Zugänge/Erfahrungen/Inputs zu anderen pädagogischen Praxisfeldern zu erweitern. Es können auch Einzelarbeiten vorgetragen oder neue AGs gegründet werden.

Am 5. Mai wird jede TeilnehmerIn rückblickend skizzieren, welche Praxis-und-Theorie-Erfahrungen er/sie in den beiden Semestern gemacht und welche Prüfungsleistungen (Inputs, Präsentationen, Hausarbeiten) er/sie erbracht hat. Auf dieser Grundlage werden dann die benoteten Scheine vergeben.

Literatur: Theordor Thesing u.a.: Sozialpädagogische Praxisfelder: Ein Praxisbuch zur Berufs- und Institutionskunde für Sozialpädagogische Berufe, Freiburg: Lambertus 2008.

 

Gewaltfreie Kommunikation

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die von Marshall Rosenberg beschriebene Grundhaltung der gewaltfreien Kommunikation (GFK). Wer sie einnimmt, entwickelt die Fähigkeit, Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten klar voneinander zu unterscheiden und in kommunikativen Prozessen verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen.

Ziel des Seminars ist es, Wege aufzuzeigen, die es den TeilnehmerInnen ermöglichen können, sich die gewaltfreie Kommunikation als praktische Fähigkeit und soziale Schlüsselkompentenz anzueignen. Voraussetzung für eine sinnvolle Teilnahme ist die Anschaffung und Lektüre (!) von Rosenbergs Buch "Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens" (s.u.) VOR Veranstaltungsbeginn.

Das Modul ist Teil des von der AOK PLUS geförderten Entwicklungsprojektes "Gesundes Lehren und Lernen" (GLL).

Literatur: Marshall Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens (Paderborn: Jungfermann 2012; 10. Auflage, 21,90 Euro); Ingrid Holler, Trainingsbuch Gewaltfreie Kommunikation (Paderborn: Jungfermann 2010, 5. Auflage, 21,90 Euro); Lucy Leu: Gewaltfreie Kommunikation. Das 13-Wochen-Übungsprogramm: Ein praktischer Leitfaden für Übungsgruppen, Selbststudium und GFK-Kurse (Paderborn: Jungfermann 2009, 2. Auflage, 21,90 Euro).

 

Kunst als Medium der sozialen Kommunikation

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Soziale Arbeit geschieht zu einem nicht unerheblichen Teil in offenen Sozialräumen. Die soziale Kommunikation ist in diesen Räumen weniger formalisiert und vorgegeben, sondern entsteht aus den Bedürfnissen der individuellen Situation. In diesen Situationen ist für den Sozialarbeiter und die Sozialarbeiterin nicht nur Fachwissen, sondern auch Methodenkompetenz und intuitives Gespür für die Situation erforderlich. In Zeiten zunehmender Globalisierung und Digitalisierung des Alltags gestaltet sich die Methodenkompetenz in einem komplex dimensionierten medialen Raum.

Vor diesem Hintergrund ist es gewinnbringendes Lernziel für den angehenden Sozialarbeiter und die angehende Sozialarbeiterin, Fach- und Methodenwissen, kognitive und soziale Kompetenzen sowie intuitive Sicherheit in der individuellen Situation gleichermaßen auszubilden und anzuwenden. Der auf individuelle Freiheit ausgerichtete, dennoch bestimmten Regeln und Methoden folgende Bereich der Kunst bietet sich zum Erlernen dieses Geflechts an Fähigkeiten und Fertigkeiten besonders an.

Dieses Seminar stellt den Bereich der Kunst und die in ihm vorfindlichen Methoden und Elemente in den Fokus des Handlungsfeldes der sozialen Kommunikation. Die verschiedenen Elemente der Kunst werden vorgestellt, analysiert und gerade in ihrer Wirkung und Kraft als Kommunikationsmedium erprobt und gestaltet. Literatur, Musik, Tanz, Theater und Malerei sind dabei die wichtigsten, nicht notwendig aber die einzigen Elemente dieser Veranstaltung. Exemplarisch für die Kunstform der Literatur soll in diesem Rahmen u.a. die Novelle „Jahrgang 73“ von Carsten Morgenroth in ihren Inhalten und Dimensionen vorgestellt werden. Des weiteren wird Werner Brunngräber (Sozialpädagoge, Schauspieler, Musiker) an drei Treffen als Gastdozent mit dabei sein. Zusätzlicher Gast ist am 28. Mai Evelyn Bierbach (Coach, Musikerin, Yogalehrerin).

In kaum einem anderen Sozialraum lassen sich die beschriebenen Elemente der Kunst besser erfahren, erschließen und erlernen als auf der Leipziger Buchmesse. Nicht nur wird dort Literatur in all ihren Erscheinungsformen präsentiert. Die Messe lebt darüber hinaus gerade auch von den vielen freiwilligen performativen Auftritten der Leipziger Manga-Künstlerinnen und –Künstler. Die vom 12. bis 15. März 2015 statt findende Buchmesse wollen wir im Rahmen der Lehrveranstaltung am Freitag, den 13. März gemeinsam besuchen. Leider werden uns für diesen Zweck vom Fachbereich Sozialwesen keine Exkursionsmittel zur Verfügung gestellt. Die Reise- und Eintrittskosten werden aus diesem Grund von jedem Teilnehmer selbst getragen. Vgl. hierzu auch: www.leipziger-buchmesse.de/Besucher/Tickets/OeffnungszeitenundPreise/. Bitte organisieren Sie die An- und Abreise (mit Bahn oder Pkw) selbst bzw. stimmen sich (spätestens beim Modultreffen am 12. März) miteinander ab! Am Freitag, den 13. März treffen wir uns um 10.00 Uhr am Haupteingang der Leipziger Buchmesse und werden voraussichtlich gegen 20.00 Uhr zurück in Jena sein.

Diese Lehrveranstaltunlg ist Teil des von der AOK PLUS geförderten Entwicklungsprojekts „Gesundes Lehren und Lernen (GLL) an der EAH Jena“.

Literatur: Meis, Mona-Sabine und Mies, Georg-Achim (Hrsg.): Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit: Kunst, Musik, Theater, Tanz und Neue Medien, Stuttgart: Kohlhammer 2012; Poschauko, Martin und Thomas: Nea Machina: Die Kreativmaschine. Next Edition. Mainz: Schmidt 2013; Robinson, Ken: In meinem Element: Wie wir von erfolgreichen Menschen lernen können, unser Potenzial zu entdecken, München: Arkana 2010; Robinson, Ken: Begeistert leben. Die Kraft des Unentdeckten, Salzburg: Ecowin 2014; Werder, Lutz von: Spirituelles Schreiben. Ein Praxisbuch für Einzelne und Gruppen, Berlin: Schibri 2014.

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WS 2014/15

Anthroposophie und Pädagogik

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

In dieser Kompaktveranstaltung wollen wir uns mit der Waldorfpädagogik in Theorie und Praxis befassen. Die Tagungsstätte Zinzendorfhaus befindet sich in Neudietendorf (bei Erfurt) und ist gut mit dem Zug zu erreichen (www.zinzendorfhaus.de). Von dort aus sind es mit dem Zug fünf Minuten zur Waldorfschule Erfurt-Bischleben, die uns am 9. Dezember zu Hospitationen, Eurythmie-Übungen und Diskussionen (mit der Schulleitung, ausgewählten LehrerInnen und SchülerInnen) ins Schulgebäude einlädt. Weitere Details zur Modulgestaltung finden Sie im Ablaufplan. Ein Teil der Übernachtungskosten wird aus Exkursionsmitteln des Fachbereichs erstattet, so dass für jeden Teilnehmer für den Gesamtzeitraum Eigenkosten in Höhe von circa 65 Euro verbleiben, die selbst zu tragen sind. Darin ist die Vollpension vor Ort und die Übernachtung zu zweit im DZ enthalten. Für die Nutzung eines EZ - bei Interesse bitte umgehende Reservierung über den Seminarleiter! - erhöht sich der Eigenanteil für den Gesamtzeitraum auf circa 85 Euro. Es hat sich gezeigt, dass es gruppendynamisch von Nachteil ist, wenn einzelne Studierende nicht vor Ort übernachten, sondern jeden Tag neu anreisen. Aus diesem Grund ist das nicht empfehlenswert.

Zur Vorbereitung empfehlen unsere Gastgeber von der Waldorfschule und ich die folgenden Texte:

Primärliteratur (Lektüre ist Teilnahmevoraussetzung!): Rudolf Steiner: Grundlage und Zielsetzung der Waldorfschule: Drei Aufsätze 1919/20, Basel: Steiner-Verlag 2007 (2. Auflage), 7 Euro; Rudolf Steiner: Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft, Basel: Steiner-Verlag 2014 (7. Auflage), 12 Euro.

Sekundärliteratur (Lektüre ist optional!): Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen (Hrsg.): Fürs Leben lernen. Ein Leben lang. In den Freien Waldorfschulen, Stuttgart: Eigenverlag ohne Jahresangabe (zu beziehen über www. waldorfbuch.de) 3 Euro; Arbeitsgemeinschaft Waldorfpädagogik in Thüringen (Hrsg.): Waldorfpädagogik in Thüringen, Jena: Eigenverlag 2014.

Wer sich tiefer einarbeiten möchte, sei auf das folgende Buch von Rudolf Steiner besonders hingewiesen: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik, Basel: Steiner-Verlag 2011 (8. Auflage), 14 Euro. Eine lesenswerte Einführung ins Modulthema hat Walter Kugler publiziert: Rudolf Steiner und die Anthroposophie. Eine Einführung in sein Lebenswerk, Köln: Dumont 2010, 12,95 Euro. Außerdem zu empfehlen: Rudolf Steiner, Mein Lebensgang, Dornach: Steiner Verlag 2000.

 

Gesundheitsförderliche Professionsethik der Sozialen Arbeit

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Lehrveranstaltung hat zwei Teile. Im ersten Teil nehmen wir als Gäste am "Thüringentag für Philosophie" teil. Er wird am Do., 20. November, 16.00 bis circa 19.00 Uhr und Fr., 21. November, 9.00 bis 13.00 Uhr vom Ethikzentrum der FSU zum Thema: "Wozu gesund? Prävention als Ideal" in den Rosensälen (Fürstengraben 27) durchgeführt (Plakat siehe "Dateien"). Im zweiten Teil diskutieren wir die Ergebnisse der Tagung aus professionsethischer Perspektive (Fr., 21. November, 15-18 Uhr; Fr., 5. Dezember, 13.30-18.00 Uhr) und üben unter Anleitung von Dr. med. Bernd Langohr (www.jena-achtsamkeit.de) gesundheitsförderliche Grundhaltungen ein, die bei der praktischen Umsetzung der Ethikkodices der Sozialen Arbeit (s.u.) hilfreich sein können (Sa., 22. November, 10-18 Uhr).

Literatur: Johannes Vorlaufer, „Von der Tugend der Achtsamkeit. Versuch einer Annäherung an ein Ethos der Sozialen Arbeit“, in: Soziale Arbeit, 59. Jahrgang 9/2010, S. 347-353; Volltext online zugänglich unter: http://www.dzi.de/wp-content/themes/dzi/get_sozarb-aufs-pdf.php?textid=518; Anne Lützenkirchen, "Bedeutung und Nutzen von Achtsamkeit in der Sozialen Arbeit", in: Gruppendynamik und Organisationsberatung. Zeitschrift für angewandte Sozialpsychologie, Jahrgang 35, Heft 1, März 2004, S. 27-36.; International Federation of Social Workers (IFSW)/International Federation of Schools of Social Work (IASSW), "Ethik in der Sozialen Arbeit: Darstellung der Prinzipien", Adelaide 2004: Online-Dokument: http://www.sozialarbeit.at/files/ethiccodex_ifsw_1.pdf; Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit, Sozialpädagogik und Heilpädagogik (DBSH), "Berufsethische Prinzipien des DBSH", Göttingen 1997: Online-Dokument:http://ifsw.org/publications/national-codes-of-ethics/germany/; Axel Bohmeyer/Stefan Kurzke-Maasmeier, "Ethikkodizes und ethische Deliberationsprozesse in der Sozialen Arbeit", in: Andreas Lob-Hüdepohl/Walter Lesch (Hrsg.), Ethik Sozialer Arbeit. Ein Handbuch, Paderborn u.a.: Schöningh 2007, S. 162-179.

Diese Veranstaltung ist Teil des Gesundheitsförderungsprojekt "Gesundes Lehren und Lernen (GLL)".

 

Bildungsmedien und Gesundheitskultur

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Gegenwärtig vollzieht sich in unserer Kultur eine Neuausrichtung in Richtung Gesundheitsbewusstsein und Gesundheitsorientierung. Das Modul befasst sich mit der Frage, wie die unterschiedlichen Medien, die wir in Bildungsprozessen nutzen, vor diesem Hintergrund zu reorganisieren sind. Der Akzent der Veranstaltung liegt dabei nicht auf den technischen Medien, sondern auf dem Menschen selbst als Medium der Kommunikation. Der Mensch wiederum wird im Rahmen dieser Veranstaltung nicht allein und nicht primär als rationales Wesen, sondern auch und vor allem hinsichtlich seiner emotionalen Grundverfasstheit in den Blick genommen.

Im ERSTEN Veranstaltungsteil werden die TeilnehmerInnen mit Haltung und Methodik der Achtsamkeit vertraut gemacht. Grundlegende Achtsamkeitsübungen wie der Body Scan, achtsames Yoga, Sitz- und Gehmeditation schaffen ein Bewusstsein für die eigene momentane Erlebniswirklichkeit jenseits von Bewertungen. Übungen und Reflexion werden angeleitet von Dr. med. Bernd Langohr („Jena Achtsamkeit“, Achtsamkeitsseminare in Thüringen). Es wird erprobt, wie die achtsame Grundhaltung von Gegenwärtigkeit und Gelassenheit in Alltagssituationen, wie z.B. das Essen einer Mahlzeit oder die zwischenmenschliche Kommunikation, einfließen und diese qualitativ verändern kann.

Achtsamkeit wird damit zu einem Werkzeug, um bestehende Automatismen des Denkens, Fühlens und Handelns zu erkennen und zu transformieren. Sie kann verstanden werden als Grundlage für eine neue Gesundheitskultur der Selbstverantwortung, Selbstbestimmung und Bewusstheit, u.a. in Bezug auf den Umgang mit Stressoren und die Emotionsregulation. Zugleich ist die Praxis der Achtsamkeit das Fundament für den darauf aufbauenden 2. und 3. Teil der Veranstaltung.

Methodisch orientiert sich dieser Teil am 8-wöchigen MBSR-Achtsamkeitstraining (Mindfulness-Based Stress Reduction, Stressbewältigung durch Achtsamkeit)
von Prof. Jon Kabat-Zinn. Die Lektüre folgender Bücher dient der Vor- und Nachbereitung: Jon Kabat-Zinn: Gesund durch Meditation: Knaur-Verlag 2013; Jon Kabat-Zinn: Im Alltag Ruhe finden: Knaur-Verlag 2013; Ulrich Pfeifer-Schaupp: Achtsamkeit in der Kunst des Nicht Helfens: Arbor-Verlag 2010.

Im ZWEITEN Veranstaltungsteil lernen die ModulteilnehmerInnen unterschiedliche Gefühle systematisch den jeweiligen Körperregionen zuzuordnen (Wut/Solarplexus; Trauer/Hals; Liebe/Herz etc.) und sowohl bei sich selbst als auch via spiegelneuronaler Aktivität bei anderen bewusst wahrzunehmen. Das geschieht in kleinen Arbeitsgruppen im Rahmen von zwei praktischen Workshops, die Prof. Dr. med. Albrecht Hempel (Zentrum für Energie- und Umweltmedizin Dresden) durchführen wird.

Ziel ist es, dass die Studierenden für die Praxis der sozialen Arbeit lernen, mit klaren „Körper-Spüren-Bildern“ die stets auftretende Gefühlslage bei sich und ihren Klienten zu erfassen. Gleichzeitig wird die Intuitions-„Fähigkeit“ geschult, da wir Vertrauen in unsere Wahrnehmungen erwerben und in die Lage versetzt werden, eindeutige und damit „starke“ Signale und Ausstrahlungen abzugeben. Im Ergebnis können so das gesprochene Wort und die ausgestrahlten Gefühle auf harmonische Weise übereinstimmen.

Aus medizinischer Sicht wird es gleichzeitig darum gehen, die Folgen und Veränderungen tatsächlich zu messen, wenn wir uns in einer "positiven" oder "negativen Gefühlslage" befinden. Die praktischen Workshops können wir durch die gemeinsame Lektüre (Präsentationen, Referate) ausgewählter Textabschnitte aus den folgenden Büchern vor- und nachbereiten: Anouk Claes: Gefühle, Geist und Ego, Sankt Gallen: Allinti-Verlag 2008; Anouk Claes: Angst - Beschützer rund um die Uhr, Sankt Gallen: Allinti-Verlag 2008.

Im DRITTEN Teil der Veranstaltung werden wir uns mit Verfahren befassen, die den Menschen in einem systemischen Sinn als Medium der Gruppenkommunikation thematisieren. Dabei wird insbesondere die systemische Aufstellungsarbeit eine wichtige Rolle spielen. In diese führt Malte Seibolt ein, der in Hamburg als Führungs-Coach arbeitet. Seine praktischen Workshops können wir durch die gemeinsame Lektüre (Präsentationen, Referate) ausgewählter Textabschnitte aus den folgenden Büchern vor- und nachbereiten: Marlies Holitzka und Elisabeth Remmert, Systemische Organisationsaufstellungen für Konfliktlösungen in Unternehmen und Beruf, Darmstadt: Schirner 2006; Marlies Holitzka und Elisabeth Remmert, Systemische Familienaufstellungen. Konfliktlösungen für Söhne-Töchter-Eltern, Darmstadt: Schirner 2006.

Diese Veranstaltung ist Teil des Gesundheitsförderungsprojekt "Gesundes Lehren und Lernen (GLL)".

 

Mentoring (3a)

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

 

Mentoring (3b)

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

 

Bildungs- und Erziehungstheorie (3)

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Das Grundanliegen des Moduls besteht darin, Bildungs- und Erziehungstheorien in Aktion, d.h. im praktischen Kontext kennen und verstehen zu lernen. Aus diesem Grund ist für jede(n) TeilnehmerIn die Anwesenheit bei EINEM der angebotenen "Schulpraxistage" (siehe Ablaufplan) verpflichtend. Jede der Schulen, mit denen wir zusammen arbeiten, hat uns kurze bildungstheoretische Texte genannt, die für die jeweilige Schulpraxis handlungsrelevant sind.

Hier die Angaben:

UniverSaale-Schule Jena: Booth/Ainscow; dt. Übers.: Boban/Hinz: Index für Inklusion - Lernen und Teilhabe in der Schule der Vielfalt entwickeln, Halle 2003, Abschnitt 1: "Ein inklusiver Zugang zur Schulentwicklung", S. 7 - 20 (siehe Ordner "Dateien"); Rasfeld/Spiegel, EduAction - Wir machen Schule, Hamburg 2013, daraus: „Projekt Herausforderung: An die eigene Grenzen stoßen und darüber hinauswachsen“, S. 62 – 74 (ebook 15,99; gebundene Ausgabe 21,90 Euro) (siehe Ordner "Dateien").

Montessori-Schule Jena: Maria Montessori "Grundlagen meiner Pädagogik" Kapitel "Die Umgebung" S. 45 - 50, Verlag : Quelle und Meyer 11. Auflage 2011, 4,99 Euro.

Freie Ganztagsschule Milda: John Dewey, Demokratie und Erziehung, Basel und Weinheim: Beltz, 5. Auflage, 2011 (daraus: Kapitel 7: "Der demokratische Gedanke in der Erziehung"), 21 Euro (siehe Ordner "Dateien").

 

Bildungs- und Erziehungstheorie (3)

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Das Grundanliegen des Moduls besteht darin, Bildungs- und Erziehungstheorien in Aktion, d.h. im praktischen Kontext kennen und verstehen zu lernen. Aus diesem Grund ist für jede(n) TeilnehmerIn die Anwesenheit bei EINEM der angebotenen "Schulpraxistage" (siehe Ablaufplan) verpflichtend. Jede der Schulen, mit denen wir zusammen arbeiten, hat uns kurze bildungstheoretische Texte genannt, die für die jeweilige Schulpraxis handlungsrelevant sind.

Hier die Angaben:

UniverSaale-Schule Jena: Booth/Ainscow; dt. Übers.: Boban/Hinz: Index für Inklusion - Lernen und Teilhabe in der Schule der Vielfalt entwickeln, Halle 2003, Abschnitt 1: "Ein inklusiver Zugang zur Schulentwicklung", S. 7 - 20 (siehe Ordner "Dateien"); Rasfeld/Spiegel, EduAction - Wir machen Schule, Hamburg 2013, daraus: „Projekt Herausforderung: An die eigene Grenzen stoßen und darüber hinauswachsen“, S. 62 – 74 (ebook 15,99; gebundene Ausgabe 21,90 Euro) (siehe Ordner "Dateien").

Montessori-Schule Jena: Maria Montessori "Grundlagen meiner Pädagogik" Kapitel "Die Umgebung" S. 45 - 50, Verlag : Quelle und Meyer 11. Auflage 2011, 4,99 Euro.

Freie Ganztagsschule Milda: John Dewey, Demokratie und Erziehung, Basel und Weinheim: Beltz, 5. Auflage, 2011 (daraus: Kapitel 7: "Der demokratische Gedanke in der Erziehung"), 21 Euro (siehe Ordner "Dateien").

 

Literatur als Medium der kulturellen Kommunikation

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Veranstaltung wird gemeinsam von Prof. Mike Sandbothe und Dr. Carsten Morgenroth durchgeführt. In ihrem Zentrum steht die im Erscheinen befindliche Novelle "Jahrgang 73", die Carsten Morgenroth verfasst hat.

In dem circa 100 Seiten umfassenden Werk werden unterschiedlichste Aspekte kultureller Kommunikation im Rahmen eines Portraits der Wendegeneration verarbeitet: eine erste Bilanz der Erfüllung von ursprünglichen Lebenszielen genauso wie der Blick nach vorn in die zweite Lebenshälfte, die Betrachtung der ost- und westdeutschen Herangehensweise an das Leben, die Beschäftigung mit der Stasi-Vergangenheit und Arbeitslosigkeit, aber ebenso die Bedeutung von Familie, Freundschaft und natürlich von Liebe. Eingebettet wird die Darstellung in einen musikalischen Kontext bekannter und eigener Songs des Autors.

In dieser Veranstaltung wird nicht nur Literatur als Aspekt kultureller Kommunikation reflektiert, sondern den TeilnehmerInnen darüber hinaus Gelegenheit gegeben, Literatur, Musik und andere künstlerische Ausdrucksformen individueller und kultureller Kommunikation zu erschließen und selbst zu erfahren. Dialogische Darstellung von Buchauszügen, Weiterdichtung von Poesie aus dem Buch oder musikalische Umrahmung der Handlung sind dabei nur einige Beispiele der Möglichkeiten, welche die TeilnehmerInnen in diesem Seminar haben.

Bei der Benotung wird der Aspekt der künstlerischen Ausdrucksform gerade als Ausdruck seiner selbst sowie der Umstand berücksichtigt werden, dass diese Veranstaltung begleitende Selbst- und Sozialkompetenzen vermittelt.

Diese Veranstaltung ist Teil des Gesundheitsförderungsprojekt "Gesundes Lehren und Lernen (GLL)".

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SoSe 2014

Gewaltfreie Kommunikation

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die von Marshall Rosenberg entwickelte soziale Interaktionsform der gewaltfreien Kommunikation (GFK). Ihr Grundprinzip besteht darin, in kommunikativen Prozessen Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten klar zu unterscheiden und deutlich zu formulieren.

Voraussetzung für eine sinnvolle Teilnahme ist die Anschaffung und Lektüre von Rosenbergs Buch "Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens" VOR VERANSTALTUNGSBEGINN.

Ziel des Seminars ist es, Wege aufzuzeigen, die es den TeilnehmerInnen ermöglichen können, sich die gewaltfreie Kommunikation als praktische Fähigkeit und soziale Schlüsselkompentenz anzueignen.

Das Modul ist Teil des experimentellen Gesundheitsförderungsprojekts "Gesundes Lehren und Lernen" (GLL).

Literatur: Marshall Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens (Paderborn: Jungfermann 2012; 10. Auflage, 21,90 Euro); Ingrid Holler, Trainingsbuch Gewaltfreie Kommunikation (Paderborn: Jungfermann 2010, 5. Auflage, 21,90 Euro); Lucy Leu: Gewaltfreie Kommunikation. Das 13-Wochen-Übungsprogramm: Ein praktischer Leitfaden für Übungsgruppen, Selbststudium und GFK-Kurse (Paderborn: Jungfermann 2009, 2. Auflage, 21,90 Euro)

 

Soziale Kultur- und Medienarbeit: Achtsamkeit als Grundhaltung

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die Frage, wie sich ein sozial achtsamer Umgang mit sinnlichen Wahrnehmungsmedien (Raum, Zeit, Sinnesorgane, Körper etc.), künstlerischen Kommunikationsmedien (Bild, Sprache, Schrift, Tanz, Theater, Musik etc.) und technischen Verbreitungsmedien (Foto, Film, Fernsehen, Computer, Internet etc.) gestalten lässt.  Im Praxisteil des Moduls werden Kai Yin (Weimar) und Martina Kneis (Erfurt) Einführungen in Achtsamkeitspraktiken unterschiedlicher Weltkulturen geben: Chi Gong aus China und MBSR (Mindfulness Bases Stress Reduction) aus den USA (mit Wurzeln im Buddhismus). Ein Schwerpunkt des Moduls wird auf der achtsamen Befassung mit dem technischen Medium der Fotographie liegen. Zu diesem Zweck werden wir am 4. April zusammen mit Martina Kneis die Retrospektive auf das Werk des amerikanischen Fotojournalisten Steve McCurry in der Kunsthalle Erfurt besuchen (http://kunsthalle-erfurt.de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen). Der Direktor der Kunsthalle, Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, wird uns die Ausstellung vorstellen und mit uns darüber diskutieren.

Das Modul ist Teil des experimentellen Gesundheitsförderungsprojekts "Gesundes Lehren und Lernen" (GLL).

Weiterführende Literatur: Jon Kabat-Zinn, Zur Besinnung kommen. Die Weisheit der Sinne und der Sinn der Achtsamkeit in einer aus den Fugen geratenen Welt (Freiburg: Arbor-Verlag 2008, 24,90 Euro); Steve McCurry: Untold. Die Geschichten hinter den Bildern (Hamburg: Edel Verlag 2013, 49,95 Euro); Ulrich Pfeifer-Schaupp: Achtsamkeit in der Kunst des (nicht) Helfens (Freiburg: Arbor-Verlag 2010, 16,90 Euro); Steven F. Hick, Mindfulness and Social Work (Chicago: Lyceum Books 2009, 44,45 Euro).

 

Reformpädagogik

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Den Ablaufplan für die Lehrveranstaltung werden wir gemeinsam in den beiden ersten Semestersitzungen ausarbeiten. Bitte machen Sie sich im Vorfeld bereits darüber Gedanken, ob Sie lieber einen Beitrag zu einem reformpädagogischen Grundansatz machen möchten oder einen Praxisbericht.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung wird Christine Wolfer (Fachdienstleiterin Jugend und Bildung der Stadt Jena) uns am 14. Mai einen Überblick über die "Schul- und Bildungslandschaft Jena" geben und dabei auch auf reformpädagogisch arbeitende Bildungsinstitutionen hinweisen (s. Ablaufplan). In einigen von diesen werden Arbeitsgruppen aus unserem Modul Gelegenheit zur beobachtenden Teilnahme (Hospitanz) erhalten. Eine enge Kooperation ist für diesen Zweck mit der Lobdeburgschule in Jena-Lobeda vereinbart (www.lobdeburgschule.de). Deren Leiterin, Barbara Wrede, wird am 9. April einen Gastvortrag in unserer Lehrveranstaltung halten (s. Ablaufplan).
Um die teilnehmede Beobachtung (Hospitanz) zu ermöglichen, findet das Modul phasenweise als Blockveranstaltung statt. Alternativ zum Praxisbericht besteht die Möglichkeit, auch stärker theoretisch ausgerichtete Beiträge zu reformpädagogischen Grundansätzen zu leisten. Diese sollten sich auf diejenigen reformpädagogischen Konzepte beziehen, die in den für die Praxisberichte ausgewählten Bildungsinstitutionen aus der Region genutzt werden.

Literatur zur Einführung: Winfried Böhm, Die Reformpädagogik. Montessori, Waldorf und andere Lehren, München: Beck 2012 (8,95 Euro).

 

Allgemeinbildendes Modul (c) Gesundes Lehren und Lernen

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Die Veranstaltung "Gesundes Lehren und Lernen" soll den eingeleiteten Prozess zur Veränderung der Lern- und Lehrkultur am Fachbereich und der späteren Berufspraxis fortsetzen.

In der Blockveranstaltung werden wir uns mit dem salutogenetischen Ansatz von Antonovsky "Wie bleibt der Mensch gesund?" auseinandersetzen und Übungen zur Körperwahrnehmung kennenlernen. Außerdem können Achtsamkeits- und Entspannungsübungen eingeübt werden, die für die alltägliche private und berufliche Praxis hilfreich sind.

Das Modul ist Teil des experimentellen Gesundheitsförderungsprojekts "Gesundes Lehren und Lernen" (GLL).

 

Mentoring (1a)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

 

Mentoring (1b)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

 

Verbale Kommunikation (4)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Das Modul besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden wir uns gemeinsam die Grundgedanken von Marshall Rosenbergs Buch "Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens" (Paderborn: Jungfermann 2012; 10. Auflage, 21,90 Euro) erarbeiten. Im zweiten Teil verfassen die TeilnehmerInnen in Gruppenarbeit Erfahrungsberichte, Essays und kleine wissenschaftliche Texte, die wir dann sowohl vor dem Hintergrund der gewaltfreien Kommunikation als auch hinsichtlich ihrer handwerklichen Qualität als verbale Schriftkommunikation diskutieren wollen. Die Anschaffung des erwähnten Hauptwerks von Marshall Rosenberg wird dringend angeraten.  Das Modul ist Teil des experimentellen Lehrforschungsprojekts "Gesundes Lehren und Lernen (GLL)".

Zusätzliche Literaturempfehlung: Lucy Leu: Gewaltfreie Kommunikation. Das 13-Wochen-Übungsprogramm: Ein praktischer Leitfaden für Übungsgruppen, Selbststudium und GFK-Kurse (Paderborn: Jungfermann 2009, 2. Auflage, 21,90 Euro).

 

Pädagogische Praxisfelder (1)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Geplant sind Kurz-Exkursionen von Modul-Arbeitsgruppen in regionale Kindergärten und Schulen. Die Ergebnisse können z.B. in Form von Praxisberichten oder Videos in der Lehrveranstaltung präsentiert werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass praktizierende PädagogInnen, Kindergartenkinder und SchülerInnen von den Modul-Arbeitsgruppen ins Medienstudio eingeladen werden, so dass wir Gelegenheit zu gemeinsamen Praxisgesprächen erhalten. Die Module 1 und 3 (beide Freitagvormittag) werden phasenweise eng zusammen arbeiten. Über die genaue Planung und die zu besuchenden regionalen Bildungsinstitutionen (Kindergärten, Schulen) verständigen wir uns in den beiden ersten Semesterwochen.

Bei Interesse können wir uns im Rahmen des Moduls auch einen oder beide der folgenden aktuellen Fiilme zum Thema ansehen: "Alphabet - Angst oder Liebe?" (2013 von Erwin Wagenhofer); "Fack ju Göhte" (2013 von Bora Dagtekin).

 

Pädagogische Praxisfelder (3)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Geplant sind Kurz-Exkursionen von Modul-Arbeitsgruppen in regionale Kindergärten und Schulen. Die Ergebnisse können z.B. in Form von Praxisberichten oder Videos in der Lehrveranstaltung präsentiert werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass praktizierende PädagogInnen, Kindergartenkinder und SchülerInnen von den Modul-Arbeitsgruppen ins Medienstudio eingeladen werden, so dass wir Gelegenheit zu gemeinsamen Praxisgesprächen erhalten. Die Module 1 und 3 (beide Freitagvormittag) werden phasenweise eng zusammen arbeiten. Über die genaue Planung und die zu besuchenden regionalen Bildungsinstitutionen (Kindergärten, Schulen) verständigen wir uns in den beiden ersten Semesterwochen.

Bei Interesse können wir uns im Rahmen des Moduls auch einen oder beide der folgenden aktuellen Fiilme zum Thema ansehen: "Alphabet - Angst oder Liebe?" (2013 von Erwin Wagenhofer); "Fack ju Göhte" (2013 von Bora Dagtekin).

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WS 2013/14

Erziehungswissenschaften 1: Bildungsphilosophie und Erziehungstheorien (2 Module)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Das Modul gibt eine grundlegende Einführung in Geschichte und Gegenwart von Bildungsphilosophie und Erziehungstheorien. Als vorbereitende Lektüre und Hintergrundwissen dient die folgende Literatur: Roland Reichenbach, Philosophie der Bildung und Erziehung. Eine Einführung (Stuttgart: Kohlhammer 2007); Franzjörg Baumgart, Erziehungs- und Bildungstheorien. Erläuterungen, Texte, Arbeitsaufgaben (Stuttgart: UTB 2007). Aus den genannten Büchern können bei Interesse auch einzelne Kapitel als Grundlage für Referate und Hausarbeiten dienen. Darüber hinaus können die Studierenden auch eigene Themenvorschläge machen.

 

Erziehungswissenschaften 2: Reformpädagogik

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Das Modul setzt sich schwerpunktmäßig mit John Deweys Buch "Demokratie und Erziehung" (1916) auseinander. Dabei handelt es sich um einen pragmatischen Entwurf demokratisch transformierter Bildungsprozesse. Das detaillierte Studium dieses Entwurfs dient uns im Seminar dazu, die in den deutschsprachigen Ländern als Reformpädagogik bezeichneten Entwicklungen (insbesondere Montessori,Waldorf und Jena-Plan) besser zu verstehen und einzuordnen.

Literatur: John Dewey, Demokratie und Erziehung. Eine Einleitung in die philosophische Pädagogik, hrsg. und mit einem Nachwort von Jürgen Oelkers, Weinheim und Basel: Beltz 2011, 24,95 Euro; Winfried Böhm, Die Reformpädagogik. Montessori, Waldorf und andere Lehren, München: Beck 2012, 8,95 Euro.

 

Praxisreflexion: Schulsozialarbeit

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

In der Veranstaltung werden einsemestrige Praktika von Studierenden reflektiert, die im vergangenen Semester im Bereich der Schulsozialarbeit an unterschiedlichen Schulformen statt gefunden haben.

 

Nonverbale Kommunikation

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Als vorbereitende Lektüre und Hintergrundwissen dienen die Ausführungen von Erich Schäfer, die sich im Studienbrief "Nonverbale Kommunikation" (siehe Studip-Dateienordner) finden. Bei Bedarf werden auf expliziten Wunsch von Studierenden einzelne Kapitel des Studienbriefs im Modul besprochen. Grundsätzlich steht in den Modulsitzungen jedoch das praktische Basiswissen im Vordergrund, dessen es bedarf, um das eigene, hochindividuelle Nonverbalverhalten bewusster wahrzunehmen und achtsamer zu gestalten. Zu diesem Zweck wird in ausgewählte Methoden der gesundheitsorientierten Körper-, Geist- und Seelenarbeit eingeführt (Literatur dazu im Studip-Dateienordner).

 

Feldenkrais-Pädagogik in Theorie und Praxis

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

In der Veranstaltung lesen wir Auszüge aus Büchern von Moshe Feldenkrais (1904-1984) und verbinden dies mit praktischen Übungen. Der Physiker, Judolehrer und Entwickler der nach ihm benannten "Feldenkrais-Methode" schildert in seinen einfach und klar geschriebenen Texten, wie körperliche, seelische und geistige Haltungen zusammenhängen und sich durch Bewegungsübungen in ihrem Spielraum erweitern lassen. Das kann in der sozialen Arbeit vor allem im Umgang mit sich selbst (zum Teil aber auch im Umgang mit KlientInnen und anderen KommunikationspartnerInnen) von Nutzen sein.

Literatur: Moshe Feldenkrais, Das starke Selbst. Anleitung zur Spontaneität, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1992, 10 Euro; ders., Bewusstheit durch Bewegung. Der aufrechte Gang, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1996, 9,99 Euro.

 

Gewaltfreie Kommunikation

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Im Zentrum des Moduls steht die von Marshall Rosenberg entwickelte Umgangsform der gewaltfreien Kommunikation (GFK). Ihr Grundprinzip besteht darin, in kommunikativen Prozessen Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten klar zu unterscheiden und deutlich zu formulieren. Mit Rosenbergs "Sprache des Lebens" werden wir uns auf der Grundlage einer gemeinsamen Lektüre seines Hauptwerks auseinandersetzen. Darüber hinaus wollen wir das Vokabular, das von Rosenberg weltweit erfolgreich zur Lösung von sozialen und politischen Konflikten eingesetzt wird, in praktischen Übungen und Rollenspielen einüben.

Literatur: Marshall Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens (Paderborn: Jungfermann 2012; 10. Auflage, 21,90 Euro); Ingrid Holler, Trainingsbuch Gewaltfreie Kommunikation (Paderborn: Jungfermann 2010, 5. Auflage, 21,90 Euro).

 

Mentoring (2 Module)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

 

Achtsamkeitstechniken für SozialarbeiterInnen

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Im Modul werden grundlegende Achtsamkeitstechniken trainiert. Sie dienen dazu den Umgang mit sich selbst und anderen gesundheitsorientiert zu sensibilisieren. Zu den Techniken, die an vier Wochenenden (jeweils Fr 15-20 und Sa 10-18 Uhr) unter fachkundiger Anleitung geübt werden, gehören Chi Gong, Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) und Aufstellungsarbeit. Ausgewählte Literaturhinweise finden sich im Studip. Termine: 11./12.10.2013, 15./16.11.2013, 20./21.12.2013 und 24./25.1.2014.

 

Kommunikation auf der Grundlage der Entwicklungstheorien für die Pflegepraxis

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Als vorbereitende Lektüre und Hintergrundwissen dienen die Ausführungen von Erich Schäfer, die sich in den Studienbriefen "Nonverbale Kommunikation", "Verbale Kommunikation" und "Aktives Zuhören" finden. Bei Bedarf werden auf expliziten Wunsch von Studierenden einzelne Kapitel der Studienbriefe im Modul besprochen. Grundsätzlich steht in den Modulsitzungen jedoch das praktische Erfahrungswissen im Vordergrund, dessen es bedarf, um das eigene, hochindividuelle Kommunikationsverhalten achtsamer zu gestalten. Zu diesem Zweck wird in Marshall Rosenbergs Konzept der gewaltfreien Kommunikation (GFK) sowie in das eigenständige Verfassen von kommunikationsbezogenen Essays, Erfahrungsberichten und wissenschaftlichen Texten eingeführt.

Literatur: Marshall Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens (Paderborn: Jungfermann 2012; 10. Auflage, 21,90 Euro); Ingrid Holler, Trainingsbuch Gewaltfreie Kommunikation (Paderborn: Jungfermann 2010, 5. Auflage, 21,90 Euro).

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SoSe 2013

Praktische Natur- und Erlebnispädagogik II

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

 

Gewaltfreie Kommunikation

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Im Zentrum des Moduls steht die von Marshall Rosenberg entwickelte Umgangsform der gewaltfreien Kommunikation (GFK). Ihr Grundprinzip besteht darin, in kommunikativen Prozessen Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten klar zu unterscheiden und deutlich zu formulieren. Mit Rosenbergs "Sprache des Lebens" werden wir uns auf der Grundlage einer gemeinsamen Lektüre seines Hauptwerks auseinandersetzen. Darüber hinaus wollen wir das Vokabular, das von Rosenberg weltweit erfolgreich zur Lösung von sozialen und politischen Konflikten eingesetzt wird, in praktischen Übungen und Rollenspielen einüben.

Literatur: Marshall Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens (Paderborn: Jungfermann 2012; 10. Auflage, 21,90 Euro); Ingrid Holler, Trainingsbuch Gewaltfreie Kommunikation (Paderborn: Jungfermann 2010, 5. Auflage, 21,90 Euro).

 

Der siebte Sinn

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Im Zentrum des Moduls steht die gemeinsame Lektüre des Buchs "Der siebte Sinn des Menschen. Gedankenübertragung, Vorahnungen und andere unerklärliche Fähigkeiten" von Rupert Sheldrake (Frankfurt a.M.: Fischer 2006, 9,95 Euro). Der Autor ist ein weltbekannter Evolutionsbiologe und der Ansicht, dass einige der bisher als "übersinnlich" aufgefassten Wahrnehmungsformen zur biologischen Ausstattung von Menschen und anderen Tieren gehören. Hätte Sheldrake recht, wäre das bedeutsam für die soziale Arbeit. Wir könnten dann diese Fähigkeiten gezielt schulen.

Das Modul befasst sich mit den einzelnen Kapiteln von Sheldrakes Buch, die von den Studierenden in Gruppen- oder Einzelarbeit vorgestellt werden. Hinzu kommen bei entsprechendem Interesse praktische Übungen und eventuell persönliche Erfahrungsberichte der ModulteilnehmerInnen.

 

Pragmatische Konzepte der Sozialarbeitswissenschaft

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Pragmatische Konzepte der Sozialarbeitswissenschaft legen den Schwerpunkt auf den Sachverhalt, dass es sich dabei um eine Wissenschaft handelt, die für die Zwecke der sozialen Arbeit nützlich sein soll. Der Nützlichkeitsaspekt hat drei Dimensionen. Er bezieht sich auf die Inhalte ("episteme"), die Methoden ("techne") und die Persönlichkeitsbildung ("phronesis"). In den bisherigen Debatten werden die beiden erstgenannten Dimensionen überakzentuiert, die letztgenannte vernachlässigt. Aus diesem Grund werden wir uns in diesem Modul mit Ansätzen befassen, die den "phronetischen" Aspekt, also die pragmatische Dimension der charakterlichen Persönlichkeitsbildung von SozialarbeiterInnen in den Vordergrund stellen. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Entwicklung einer situativ reflektierenden Urteilskraft.

Literatur: Werner Schönig, Duale Rahmentheorie Sozialer Arbeit. Luhmanns Systemtheorie und Deweys Pragmatismus im Kontext situativer Interventionen, Weinheim und Basel: Beltz Juventa 2012; Real Social Science. Applied Phronesis, hrsg. von Bent Flyvbjerg, Todd Landman und Sanford Schram, Cambridge: Cambridge University Press 2012; Phronesis as Professional Knowledge. Practical Wisdom in the Professions, hrsg. von Elizabeth A. Kinsella und Allan Pitman, Rotterdam und Boston: Sense Publishers 2012.

 

Spirituelle Bildung

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Das Modul dient der methodischen Einübung innerer Achtsamkeit. Dabei steht die körperbasierte Arbeit mit den eigenen Gefühlen im Zentrum. Die ModulteilnehmerInnen lernen unterschiedliche Gefühle systematisch den jeweiligen Körperregionen zuzuordnen (Wut/Solarplexus; Trauer/Hals; Liebe/Herz etc.) und sowohl bei sich selbst als auch via spiegelneuronaler Aktivität bei anderen bewusst wahrzunehmen. Das geschieht in kleinen Arbeitsgruppen im Rahmen von zwei praktischen Workshops, die Prof. Dr. med. Albrecht Hempel (Leiter des Studiengangs "Integrative Gesundheitswissenschaft", Steinbeis Hochschule Berlin) am 12./13. April und am 28./29. Juni als Teil des Moduls an der EAH durchführen wird.

Ziel ist es, dass die Studierenden für die Praxis der sozialen Arbeit lernen, mit klaren „Körper-Spüren-Bildern“ die stets auftretende Gefühlslage bei sich und ihren Klienten zu erfassen. Gleichzeitig wird die Intuitions-„Fähigkeit“ geschult, da wir Vertrauen in unsere Wahrnehmungen erwerben und in die Lage versetzt werden, eindeutige und damit „starke“ Signale und Ausstrahlungen abzugeben. Im Ergebnis können so das gesprochene Wort und die ausgestrahlten Gefühle auf harmonische Weise übereinstimmen.

Aus medizinischer Sicht wird es darüber hinaus darum gehen, was genau tatsächlich messbar in uns und mit uns geschieht, wenn wir uns - akut und/oder chronisch – „negativen Gefühlen“ hingeben.

Die praktischen Workshops werden wir durch die gemeinsame Lektüre (Präsentationen, Referate) ausgewählter Textabschnitte aus den folgenden Büchern vor- und nachbereiten:

Anouk Claes: Gefühle, Geist und Ego, Sankt Gallen: Allinti-Verlag 2008; Anouk Claes: Angst - Beschützer rund um die Uhr, Sankt Gallen: Allinti-Verlag 2008; Jakob Bösch: Spirituelles Heilen und Schulmedizin: Eine Wissenschaft am Neuanfang, Baden und München: AT Verlag 2006; Jakob Bösch: Versöhnen und Heilen: Spiritualität, Wissenschaft und Wirtschaft im Einklang, Baden und München: AT-Verlag 2008.

 

Allgemeinbildendes Modul (c) Feldenkrais in Theorie und Praxis

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

In der Veranstaltung lesen wir Auszüge aus Büchern von Moshe Feldenkrais (1904-1984) und verbinden dies mit praktischen Übungen. Der Physiker, Judolehrer und Entwickler der nach ihm benannten "Feldenkrais-Methode" schildert in seinen einfach und klar geschriebenen Texten, wie körperliche, seelische und geistige Haltungen zusammenhängen und sich durch Bewegungsübungen in ihrem Spielraum erweitern lassen. Das kann in der sozialen Arbeit vor allem im Umgang mit sich selbst (zum Teil aber auch im Umgang mit KlientInnen und anderen KommunikationspartnerInnen) von Nutzen sein.

Literatur: Moshe Feldenkrais, Das starke Selbst. Anleitung zur Spontaneität, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1992, 10 Euro; ders., Bewusstheit durch Bewegung. Der aufrechte Gang, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1996, 9,99 Euro.

 

Mentoring (4b)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

 

Verbale Kommunikation (4)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Das Modul besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden wir uns gemeinsam die Grundgedanken von Marshall Rosenbergs Buch "Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens" (Paderborn: Jungfermann 2012; 10. Auflage, 21,90 Euro) erarbeiten. Im zweiten Teil verfassen die TeilnehmerInnen in Gruppenarbeit Erfahrungsberichte, Essays und kleine wissenschaftliche Texte, die wir dann sowohl vor dem Hintergrund der gewaltfreien Kommunikation als auch hinsichtlich ihrer handwerklichen Qualität als verbale Schriftkommunikation diskutieren wollen.

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WS 2012/13

Praktische Natur- und Erlebnispädagogik

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

 

Der sechste und der siebte Sinn

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Das Wissen um die Bedeutung der fünf Außensinne (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten) für unsere Wahrnehmung und Kommunikation gehört zur Allgemeinbildung. Der Sachverhalt, dass unsere Außensinne nicht (so gut) funktionierten, wenn sie nicht durch einen sechsten und siebten Sinn flankiert würden, ist weniger gut bekannt. Beim sogenannten „sechsten Sinn“ geht es um die kinästhetische Innenwahrnehmung der eigenen Muskulatur. Ohne ihn könnten wir uns nicht bewegen. Beim sogenannten „siebten Sinn“ kommt die Wissenschaft an ihre Grenzen. Hier geht es um übersinnliche Wahrnehmungen, Gedankenübertragung, Vorahnungen, Hellsehen, Synchronizität, Energiearbeit und Telepathie. Im Zentrum des Moduls stehen die theoretische Analyse, kritische Reflexion und praktische Schulung des sechsten und des siebten Sinns. Letzteres geschieht im Rahmen von jeweils EINEM der vier thematisch einschlägigen Praxiskurse, die an vier Sonntagen im Oktober und November (21./28. Oktober und 11./18. November, jeweils 10.00 - 18.00 Uhr) im JENTOWER durchgeführt werden. Das Modul findet vom 11. Oktober bis 15. November jeweils donnerstags, 9.30 – 11.00 im EAH Medienstudio statt. Die Teilnahme an einem der vier Praxiskurse (Termine siehe oben) ist obligatorisch; ebenso die Teilnahme an der Abschlussveranstaltung am 11. Januar (15.00 – 18.00 EAH Aula).

Literatur: Moshe Feldenkrais: Bewusstheit durch Bewegung. Der aufrechte Gang, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1996; Rupert Sheldrake: Der siebte Sinn des Menschen, Frankfurt a.M.: Fischer 2006.

 

Aktive Medienarbeit: EAH-Kulturgespräche

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Im Zentrum des Moduls steht die inhaltliche Vorbereitung, kooperative Organisation und soziale Supervision der EAH-Kulturgespräche 2012. Diese finden vom 17.-21. Dezember jeweils ab 19 Uhr in der EAH Aula statt und stehen unter der Überschrift: „Gesundheit und Bewusstseinswandel oder Wozu Spiritualität heute?“ Voraussichtliche TeilnehmerInnen sind u.a. die Politikerin Katrin Göring-Eckardt (Berlin), die Psychologin Barbara Keller (Bielefeld), die Neurowissenschaftlerin Tania Singer (Leipzig) und der Philosoph Wolfgang Welsch (Jena). Im Rahmen dieser Veranstaltung besteht die Möglichkeit, angeleitete Praxiserfahrungen mit den kulturellen Medien der Moderation und der Supervision zu machen.

Das Modul findet vom 11. Oktober bis 15. November jeweils donnerstags, 13.30 – 15.00 statt. Die Teilnahme an den EAH Kulturgesprächen (17.-21. Dezember, jeweils 19.00 – 21.00 Uhr) ist obligatorisch; ebenso die Teilnahme an der Abschlussveranstaltung am 11. Januar (15.00 – 18.00 EAH Aula).

 

Projektbasiertes Lernen in der Kultur- und Medienarbeit (4SWS)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Crowd-Funding ist eine neue Form der internetbasierten Kulturförderung. Auf Plattformen wie kickstarter.com oder startnext.de können Kreative ihre Kulturprojekte skizzieren und um Unterstützung bei der Gemeinschaft der Internetnutzer werben. Viele kleine Beträge kommen auf diesem Weg zur demokratischen Finanzierung eines größeren Kulturprojekts zusammen. Das ist auch und gerade unter den heutigen Bedingungen für die Finanzierung von sozialer Kultur- und Medienarbeit interessant.

Das Modul wird in Kooperation mit dem Jenaer Imker und Performance-Künstler Lutz Eggert sowie dem Hamburger Unternehmensberater Malte Seibolt durchgeführt. Im Zentrum steht die Entwicklung eines eigenen Kulturprojekts, für das auf startnext.de ein Profil eingerichtet wird. Ein exemplarischer Teil dieses längerfristig konzipierten Kulturprojekts wird die vom den SeminarteilnehmerInnen mit zu gestaltende Produktion zweier Radio-Performances sein, die im Oktober und November unter Leitung von Lutz Eggert stattfindet.

Die Teilnahme an den Radio-Live-Sendeterminen im Theaterhaus Jena (12. und 21. Dezember jeweils 18 - 22 Uhr) ist obligatorisch; ebenso die Teilnahme an der Abschlussveranstaltung am 11. Januar (15.00 – 18.00 EAH Aula).

Literatur: Ansgar Warner, Krautfunding. Deutschland entdeckt die Dankeschön-Ökonomie, Kindle e-book 2012; Joachim Hemer u.a.: Crowdfunding und andere Formen informeller Mikrofinanzierung in der Projekt- und Innovationsfinanzierung, Fraunhofer Verlag: Stuttgart 2011.

 

Kulturdiagnostik 2012 (4SWS)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Das Jahr 2012 wird in unterschiedlichen prophetischen Traditionen als Jahr der Wende und des Wandels gesehen. Diesem Thema widmet sich in der Zeit von Oktober bis Dezember 2012 das Theaterhaus Jena. Parallel dazu plant der Schillerhof eine Filmreihe unter der gemeinsamen Überschrift „2012 – Bewusstseinswandel oder Weltuntergang?“ Als dritter Kooperationspartner beteiligt sich die EAH an diesem Kulturprojekt. Sie richtet u.a. eine prominent besetzte Gesprächsreihe zum Thema „Gesundheit und Bewusstseinswandel“ aus, die im Dezember statt findet. Das Modul wird zusammen mit dem künstlerischen Leiter des Theaterhauses Jena, Jonas Zipf, durchgeführt. Im Zentrum steht die inhaltliche Diskussion und kritische Auseinandersetzung mit dem Thema. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Frage, wie Kunst und Wissenschaft sich zueinander verhalten und welche Herausforderungen sich für die soziale Kultur- und Medienarbeit aus den Spannungsverhältnissen ergeben, die zwischen künstlerischer, wissenschaftlicher und sozialer Arbeit bestehen.

Literatur: Gregg Braden: Tiefe Wahrheiten. Ursprung, Geschichte und Schicksal der Menschheit, Burgrain: Koha Verlag 2011; Jared Diamond: Kollaps. Warum Gesellschaften überleben oder untergehen, Frankfurt a.M.: Fischer 2011; Rupert Sheldrake: Der Wissenschaftswahn. Warum der Materialismus ausgedient hat, München: O.W. Barth 2012.

 

Mentoring

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

 

Nonverbale Kommunikation

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Dieses Seminar führt in die Bedeutung der Prozesse kultureller Kommunikation ein. Es beschäftigt sich mit Strukturen und Funktionen personaler Kommunikation und ihren Wandlungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Beschäftigung mit den Grundlagen der nonverbalen Kommunikation für die Gesprächsführung. Behandelt werden u.a. folgende Themen: Klassifikationen nonverbalen Verhaltens, Kriterien der Wahrnehmung und Beurteilung körpersprachlicher Kommunikationskanäle, sozio-kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten, geschlechtsspezifische Aspekte der Körpersprache sowie Untersuchungsmethoden nonverbalen Verhaltens. Die Beschäftigung mit der Thematik geschieht anhand von Experimenten und Übungen.

 

Kommunikation auf der Grundlage der Entwicklungstheorien für die Pflegepraxis (4SWS)

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Ziel des ersten Modulabschnittes ist die Verbesserung von Erklärungs- und Änderungswissen bezüglich kommunikativer Prozesse sowie davon abgeleitet dessen Anwendung in unterschiedlichen pflegerischen Arbeitsgebieten.

Die Auseinandersetzung mit Theorien, Modellen, Begriffen, Regeln und Störungen sowie die Behandlung von Untersuchungsmethoden und Untersuchungstechniken nonverbalen und verbalen Verhaltens sollen vor allem folgende Fähigkeiten und Kompetenzen entwickeln:

  • Selbst- und Fremdreflexion von Kommunikationsverhalten
  • Beherrschen und Einsetzen der nonverbalen und verbalen Methoden undTechniken gemäß situativer Kommunikationsbedingungen
  • Verbesserung von Präsentations- und rhetorischer Kompetenz
  • Analyse von Gesprächsführungen
  • begründetes Interventions- bzw. Modulationsverhalten bezüglich der Eröffnung, Durchführung und Beendigung der Gesprächsführung

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SoSe 2012

Bewusstheit durch Bewegung

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Die Veranstaltung gibt eine Einführung in die bewusste Körperarbeit (Feldenkrais-Methode) sowie in Theorie und Praxis der Tanz- und Theaterpädagogik. Sie wird als Blockseminar durchgeführt.

Ein Vorbereitungstreffen findet am Mittwoch, 28.3. von 13.30 bis 15.00 in Raum 05.03.08 statt. In diesem Rahmen werden das Programm vorgestellt und die Details der Durchführung festgelegt.

 

Verbale Kommunikation

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Das Modul besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden wir uns gemeinsam die Grundgedanken von Marshall Rosenbergs Buch "Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens" (Paderborn: Jungfermann 2012; 10. Auflage, 21,90 Euro) erarbeiten. Im zweiten Teil verfassen die TeilnehmerInnen in Gruppenarbeit Erfahrungsberichte, Essays und kleine wissenschaftliche Texte, die wir dann sowohl vor dem Hintergrund der gewaltfreien Kommunikation als auch hinsichtlich ihrer handwerklichen Qualität als verbale Schriftkommunikation diskutieren wollen.

 

Kommunikation auf der Grundlage der Entwicklungstheorien für die Pflegepraxis

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

Ziel des ersten Modulabschnittes ist die Verbesserung von Erklärungs- und Änderungswissen bezüglich kommunikativer Prozesse sowie davon abgeleitet dessen Anwendung in unterschiedlichen pflegerischen Arbeitsgebieten.

Die Auseinandersetzung mit Theorien, Modellen, Begriffen, Regeln und Störungen sowie die Behandlung von Untersuchungsmethoden und Untersuchungstechniken nonverbalen und verbalen Verhaltens sollen vor allem folgende Fähigkeiten und Kompetenzen entwickeln:

  • Selbst- und Fremdreflexion von Kommunikationsverhalten
  • Beherrschen und Einsetzen der nonverbalen und verbalen Methoden undTechniken gemäß situativer Kommunikationsbedingungen
  • Verbesserung von Präsentations- und rhetorischer Kompetenz
  • Analyse von Gesprächsführungen
  • begründetes Interventions- bzw. Modulationsverhalten bezüglich der Eröffnung, Durchführung und Beendigung der Gesprächsführung

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WS 2011/2012

Nonverbale Kommunikation

Fachhochschule Jena

Dieses Seminar führt in die Bedeutung der Prozesse kultureller Kommunikation ein. Es beschäftigt sich mit Strukturen und Funktionen personaler Kommunikation und ihren Wandlungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Beschäftigung mit den Grundlagen der nonverbalen Kommunikation für die Gesprächsführung. Behandelt werden u.a. folgende Themen: Klassifikationen nonverbalen Verhaltens, Kriterien der Wahrnehmung und Beurteilung körpersprachlicher Kommunikationskanäle, sozio-kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten, geschlechtsspezifische Aspekte der Körpersprache sowie Untersuchungsmethoden nonverbalen Verhaltens. Die Beschäftigung mit der Thematik geschieht anhand von Experimenten und Übungen.

 

Arche Nova: Die Bildung kultivieren!

Fachhochschule Jena

Die Veranstaltung verzahnt bildungspolitische Reflexion mit konkreter Kulturarbeit in der realen Organisationspraxis. In ihrem Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den Arbeiten des Bildungsjournalisten Reinhard Kahl und des von ihm mitbegründeten Netzwerks „Archiv der Zukunft“ (AdZ). Vom 14.-16. Oktober 2011 führt das AdZ-Netzwerk im Festspielhaus Bregenz (Österreich) eine bildungspolitische Großveranstaltung durch. Sie wird circa 1700 LehrerInnen, PolitikerInnen, Sozialarbeiterinnen, KünstlerInnen und UnternehmerInnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg zum kreativen Austausch zusammen bringen. Das Leitthema der „Arche Nova“ genannten Veranstaltung lautet: „Die Bildung kultivieren!“ Mehr dazu unter: http://www.adz-netzwerk.de. Für die Teilnehmer der Übung besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Exkursion einen aktiven Beitrag zur Organisation der Bregenzer-Bildungs-Biennale 2011 zu leisten. Die Reise- und Unterkunftskosten für studentische HelferInnen werden vom AdZ-Netzwerk getragen. Zur Vorbereitung auf die Exkursion findet Anfang Oktober eine zweitägige Blockveranstaltung statt. An einem der beiden Tage wird voraussichtlich auch Reinhard Kahl anwesend sein. Die Nachbereitung der praktischen Erfahrungen, die in Bregenz zusammen mit dem AdZ-Team im Bereich des Event-Managements gemacht werden, erfolgt in zwei jeweils eintägigen Blockveranstaltungen im Oktober 2011 und Januar 2012. Dabei wird es u.a. um die Auswertung des Medienechos und den Rückbezug auf den bildungspolitischen Anspruch gehen, den Reinhard Kahl mit seinen Arbeiten verbindet. Mehr dazu unter http://www.reinhardkahl.de.

 

Einführung in die Feldenkrais-Methode

Fachhochschule Jena

In der Veranstaltung lesen wir Auszüge aus Büchern von Moshe Feldenkrais (1904-1984) und verbinden dies mit praktischen Übungen. Der Physiker, Judolehrer und Entwickler der nach ihm benannten Entspannungs- und Bewegungstechnik schildert in seinen einfach und klar geschriebenen Texten, wie körperliche und geistige Haltungen zusammenhängen und sich durch Bewegungsübungen in ihrem Spielraum erweitern lassen. Das kann in der sozialen Arbeit sowohl im Umgang mit sich selbst als auch im Umgang mit KlientInnen und anderen KommunikationspartnerInnen von Nutzen sein. Wir werden in dieser Veranstaltung das Potential erproben, das die Feldenkrais-Methode für die kommunikativen Fundamente der sozialen Arbeitspraxis enthält.

 

Einführung in die Kultur- und Medienpädagogik

Fachhochschule Jena

Die Übung geht der Frage nach, wie eine pragmatisch ausgerichtete Medienpädagogik aussehen könnte, welche den professionellen Bedürfnissen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern möglichst gut entspricht. Zu diesem Zweck wird zunächst der aktuelle Sprachgebrauch des Wortes Medienpädagogik analysiert und zu üblichen Verwendungsweisen des Wortes Kulturpädagogik ins Verhältnis gesetzt. Im zweiten Teil der Übung befassen wir uns dann mit dem Entwurf einer integralen Kultur- und Medienpädagogik. Diese berücksichtigt sowohl technische Medien wie Radio, Film, Fernsehen und Internet als auch deren Zusammenspiel mit nichttechnischen Medien wie Raum, Zeit und Körper, Bild, Sprache und Schrift, Tanz, Theater und Musik. Wie könnte ein handlungsorientiertes Leitbild des ganzheitlichen Einsatzes von medienkulturellen Instrumenten in der Sozialen Arbeit vor diesem Hintergrund aussehen? Das wollen wir im Schlussteil der Übung in Auseinandersetzung mit ausgewählten Sequenzen aus der Fernsehserie "Die Super Nanny" diskutieren.

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WS 10/11

Systematische Medienphilosophie für die gymnasiale Oberstufe in Rheinland-Pfalz

Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung Mainz, 30. November 2010. [Ankündigungstext]


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    WS 08/09

    Medien und Gewalt

    Medienberufsschule München, Workshop, 29.-31. October 2008

     

    Medien und Demokratie

    Studienstätte für Politik und Zeitgeschehen der Landeshauptstadt München, 12./19. January 2009

     

    Globalisierung und neue Medien

    Medienberufsschule München, 19.-21. January 2009

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    WS 06/07

    Pragmatic Media Philosophy: Bodies as Media

    Aalborg University, Department of Communication, Humanistic Informatics, 9. Semester, 2006.

     

    Philosophy of New Media (together with Ole Ertloev Hansen)

    Aalborg University, Department of Communication, Humanistic Informatics, 7. and 9. Semester 2006.

     

    Media Theory (together with Paul McIlvenny)

    Aalborg University, Department of Language, Culture, and Aesthetics, Culture and Media Studies (CMS) 2006.

     

    Critical Realism and Interdisciplinary Research (together with Roy Bashkar and Petter Naess)

    Aalborg University, Department of Development and Planning, Faculty of Engineering, Science and Medicine, PhD School 2007. [more informations]

     

    Introduction into Medialogy

    Department of Medialogy, Faculty of Engineering, Science and Medicine, Aalborg University 2007.

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    SS 04

    Medienphilosophie des Körpers: Moshé Feldenkrais

    Universität der Künste Berlin (zus. mit Irene Sieben)

    "Digitalisierung", "Globalisierung" und "Ökonomisierung" - so lauten die Schlagworte für drei grundlegende medienhistorische Trends, welche die komplexen Kommunikationsverhältnisse des 21. Jahrhunderts zunehmend mitbestimmen. Um in Zukunft aktiver auf diese Entwicklungen Einfluß nehmen zu können, erweist sich die gezielte Entwicklung gemeinschaftsbildender soft skills als entscheidende Schlüsselkompetenz zeitgemäßer Bildungssysteme.

    Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die Frage, wie intelligente Körper- und Bewegungsarbeit dazu beitragen kann, neue Formen emotionaler und kollektiver Intelligenz auszubilden. Der israelische Physiker Moshé Feldenkrais (1904-1984) hat eine pragmatische Körperphilosophie entwickelt, die grundlegende Forschungsergebnisse aus Anatomie, Mechanik, Motorik und Sinnesphysiologie nicht nur für die Therapie, sondern auch für die zielorientierte Kommunikationspraxis in Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar macht.

    Im Seminar werden wir uns dem Körper als Medium der Kommunikation sowohl durch die Lektüre ausgewählter Schriften als auch durch die gemeinsame Einübung der von Feldenkrais entwickelten Konzentrations- und Entspannungstechniken nähern.

     

    Medienphilosophie des Films: Zeitinszenierungen bei David Lynch u.a.

    Universität der Künste Berlin (zus. mit Dipl. Päd. Kerstin Volland)

    Das große Erzählkino Hollywoods fordert die strikte Einhaltung zeitlicher Linearität, um eine möglichst große Realitätsnahe zu erzeugen - Regisseure wie David Lynch manipulieren die lineare Zeitfigur, um die Filmwelt von der Wirklichkeit zu entfremden. Die Subjektivierung der Zeiterfahrung, die sich insbesondere in den neueren Lynch-Filmen (Lost Highway, The Straight Story, Mulholland Drive) niederschlägt, ist Gegenstand des Seminars. Anhand konkreten Filmmaterials soll erarbeitet werden, auf welche Weise und mit welchen Mitteln ein subjektives Zeitgeschehen in Szene gesetzt wird. David Bordwells Analyse des Erzählkinos dient dabei als hilfreiche Kontrastfolie.

     

    Begleitseminar zu "Medienphilosophie des Films"

    Universität der Künste Berlin (zus. mit Dipl. Päd. Kerstin Volland)

    Die Veranstaltung ist als Begleitseminar für das Seminar "Medienphilosophie des Films" konzipiert und richtet sich ausschließlich an deren TeilnehmerInnen. Themenfelder und Problemzusammenhänge, die im Seminar auf besonderes Interesse der TeilnehmerInnen stossen, werden im Begleitseminar anhand weiterführender wissenschaftlicher Literatur vertieft. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geboten, anhand der eigenen, in Entstehung befindlichen Referate, Präsentationen und Hausarbeiten, die Kunst wissenschaftlichen Arbeitens handwerklich zu perfektionieren.

     

    Medienphilosophie der Zeit: Henri Bergson

    Universität der Künste Berlin (zus. mit Dipl. Päd. Kerstin Volland)

    Auch die Zeit lässt sich begreifen als Medium, das unsere Wirklichkeits- und Selbsterfahrung prägt: Wir können ein Geschehen anhand des Rasters von Stunden, Minuten und Sekunden beschreiben oder aber als individuellen Erlebnisstrom, der sich bei Langeweile dehnt und bei Anspannung dahineilt. Diese subjektive Form der Zeiterfahrung ist von zentraler Bedeutung für die Philosophie Bergsons. Eine gemeinsame Bergson-Lektüre (in Auszügen) soll seine Betrachtungen zum Phänomen der Zeit erhellen und folgende Fragen aufgreifen: Wie stellt sich die subjektive im Vergleich zur objektiven Zeit dar, welche Rolle spielen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und last but not least: Wie formt das Zeitverständnis den Blick auf die Welt und auf uns selbst?

     

    Begleitseminar zu "Medienphilosophie der Zeit"

    Universität der Künste Berlin (zus. mit Dipl. Päd. Kerstin Volland)

    Die Veranstaltung ist als Begleitseminar für das Seminar "Medienphilosophie der Zeit" konzipiert und richtet sich ausschließlich an deren TeilnehmerInnen. Themenfelder und Problemzusammenhänge, die im Seminar auf besonderes Interesse der TeilnehmerInnen stossen, werden im Begleitseminar anhand weiterführender wissenschaftlicher Literatur vertieft. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geboten, anhand der eigenen, in Entstehung befindlichen Referate, Präsentationen und Hausarbeiten, die Kunst wissenschaftlichen Arbeitens handwerklich zu perfektionieren.

     

    Kolloquium für Examenskandidaten

    Universität der Künste Berlin

    Das Kolloquim findet als Kompaktveranstaltung in der vorletzten Semesterwoche (7.- 9. Juli 2004) statt. Es werden aktuelle Diplom-, Doktor- und Habilitationsprojekte vorgestellt und diskutiert.

     

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    WS 03/04

    Hauptseminar: Wissenschaftstheorie der Medien- und Kommunikationswissenschaft

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Das Seminar befasst sich mit dem aktuellen Identitätsfindungsprozess der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Der Kampf um die eigene Identität ist immer auch ein Kampf um Namen. Stärker sozialwissenschaftlich orientierte FachvertreterInnen plädieren dafür, die wissenschaftliche Erforschung des Zusammenhangs von Medien und Kommunikation unter den Titel Kommunikationswissenschaft zu fassen. Demgegenüber favorisiert die Mehrzahl der stärker kulturwissenschaftlich orientierten FachverterInnen die Bezeichnung Medienwissenschaft. Aber auch unter denjenigen, die für eine Sowohl-als-auch-Lösung plädieren, setzt sich der Streit um die Begriffe als Streit um die Reihenfolge ihrer Nennung fort: "Kommunikations- und Medienwissenschaft" versus "Medien- und Kommunikationswissenschaft". Was steckt hinter diesen auf den ersten Blick eher amüsant wirkenden Auseinandersetzungen? Wie ist der 'Grundlagenstreit' zu verstehen, der sich dahinter verbirgt? Kann eine Wissenschaftstheorie der Medien- und Kommunikationswissenschaft etwas dazu beitragen, ihn zu schlichten?

     

    Hauptseminar: Examenskolloquium

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Das Kolloquium dient der gemeinsamen Diskussion von in Entstehung befindlichen Magister- und Doktorarbeiten.

     

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    SS 03

    Vorlesung: Einführung in die Medienphilosophie

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Die Vorlesung gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil werden wichtige historische Etappen der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Thema Medien rekonstruiert. Der zweite Teil befasst sich mit der aktuellen Diskussion um die Aufgabenbestimmung der Medienphilosophie als einer neuen akademischen Disziplin. Der dritte Teil führt vor Augen, welchen Beitrag die Medienphilosophie zu Fragen der Wissenschaftstheorie der Medien-, Kommunikations- und Kulturwissenschaften leisten kann.

    Literatur: Stefan Münker, Alexander Roesler, Mike Sandbothe (Hrsg.): Medienphilosophie. Beiträge zur Klärung eines Begriffs, Frankfurt am Main.: Fischer 2003.

     

    Hauptseminar: Kulturtheorien digitaler Medien

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Das Seminar richtet sich an Studierende, die im Hauptstudium bereits fortgeschritten sind. Es gibt einen Überblick über wichtige Positionen im Bereich der Kulturtheorien digitaler Medien. Im Zentrum wird dabei die Auseinandersetzung mit neueren Arbeiten von Norbert Bolz, Manuel Castells, Michael Giesecke, Mark Poster und Joseph E. Stiglitz stehen. Das genaue Seminarprogramm wird in der ersten Sitzung besprochen. Ergänzungsvorschläge sind willkommen!

     

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    WS 02/03

    Vorlesung: Einführung in die Medienphilosophie

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

     

    Hauptseminar: Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informations- gesellschaft

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Im Zentrum des Seminars steht die Frage nach dem Zusammenhang, der zwischen unserer Nutzung technischer Verbreitungsmedien und der Art und Weise besteht, wie wir leben, handeln, interpretieren und kommunizieren. Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende, die im Hauptstudium bereits fortgeschritten sind, sich für medienphilosophische Problemstellungen interessieren und bereit sind, eigene Gedanken zum Thema zur Diskussion zu stellen.

     

    Proseminar: Einführung in die Ästhetik der Medien

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Gegenstand dieses Proseminars sind Film- und Bildtheorien, sowie analytische Beschreibungskategorien und medienhistorische Materialien anhand derer grundlegende Merkmale und Begrifflichkeiten der Ästhetik der  Medien vorgestellt werden. Ziel ist ein Überblick über das Themenfeld und die Arbeitsweisen des Arbeitsfeldes I (Lehrstuhl für Geschichte und Ästhetik der Medien und Professur für Vergleichende Bildtheorie).

     

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    SS 02

    Vorlesung: Medien- und Kulturphilosophie

    Universität Essen (Vertretung C3-Professur für Philosophie)

     

    Hauptseminar: Das Zeitproblem in der modernen Philosophie

    Universität Essen (Vertretung C3-Professur für Philosophie)

     

    Proseminar: William James: Der Pragmatismus

    Universität Essen (Vertretung C3-Professur für Philosophie)

     

    Proseminar: Medien- und Kulturphilosophie

    Universität Essen (Vertretung C3-Professur für Philosophie)

    (Begleitveranstaltung zur Vorlesung)

     

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    WS 01/02

    Vorlesung: Was ist Medienphilosophie?

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Im Kontext zeitgenössischer medienphilosophischer Reflexionen lassen sich zwei unterschiedliche Vorschläge für das Selbstverständnis der im Entstehen befindlichen Disziplin der Medienphilosophie voneinander abgrenzen. Einerseits wird Medienphilosophie im Anschluß an die Fundierungsvorhaben, die im 19. und 20. Jahrhundert von Erkenntnis-, Wissenschafts- und Sprachphilosophie formuliert worden sind, als eine mögliche neue Fundamentaldisziplin innerhalb des Kanons der Fachphilosophie aufgefaßt. Andererseits wird das Projekt der Medienphilosophie mit einer transdisziplinären Erweiterung des philosophischen Selbstverständnisses in Verbindung gebracht, die der amerikanische Vordenker des Neopragmatismus, Richard Rorty, als "pragmatische Wende" bezeichnet hat. Die Vorlesung rekonstruiert beide Konzeptionen von Medienphilosophie und macht einen Vorschlag, wie sie sich sinnvoll aufeinander beziehen lassen.

     

    Hauptseminar: Ethische, ästhetische und ökonomische Aspekte der digitalen Medien

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Das System der Medien organisiert sich gegenwärtig auf internationaler Ebene neu. Im Zentrum dieses medialen Selbstorganisationsprozesses steht die Ökonomisierung der digitalen Medienwelten. Der Kulturraum Internet hat sich in den siebziger und achtziger Jahren als akademisches und radikaldemokratisches Informations- und Kommunikationsforum entwickelt. Die wirtschaftliche Transformation dieses Kulturraums stellt Medienethik, Medienästhetik und Medientheorie vor neue Herausforderungen. Das Seminar geht diesen Herausforderungen anhand von aktuellen Publikationen zum Thema nach, auf die wir uns zu Beginn des Semesters verständigen. Es ist daran gedacht, im Seminar statt der üblichen Seminararbeiten Rezensionen zu verfassen und zu publizieren.

     

    Hauptseminar: Terror-Medien-Krieg

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

     

    Proseminar: Medienethik im Zeitalter des Internet

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Das Seminar gibt eine Einführung in theoretische Grundlagen und aktuelle  Themenfelder der Medienethik. Im ersten Teil werden drei Grundkonzeptionen moderner Ethik vorgestellt. Im zweiten Teil wird gezeigt, wie diese Konzeptionen gegenwärtig mit Blick auf medienethische Fragestellungen weiterentwickelt werden. Der dritte Teil befasst sich mit pragmatischen Anwendungsfeldern im Zeitalter des Internet. Dabei geht es sowohl um die medienethischen Herausforderungen, die von der Ökonomisierung der digitalen Medien ausgehen, als auch um die Frage, wie sich der aktuelle Medienwandel auf die medienethische Bewertung von Radio, Kino, Fernsehen und Printmedien auswirkt.

     

    Proseminar: Sinnenwandel-Sprachwandel-Kulturwandel

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Das Seminar ist als Lektüreveranstaltung konzipiert. Wir werden uns intensiv mit Michael Gieseckes "Sinnenwandel-Sprachwandel-Kulturwandel. Studien zur Vorgeschichte der Informationsgesellschaft" auseinandersetzen. Im Zentrum des Buchs steht die Frage, wie sich medientechnische Innovationen auf unsere Vorstellungen von Wahrnehmung, Sprache, Wissen und Kultur auswirken. Giesecke legt eine komparative Untersuchung der kulturellen Transformationsprozesse vor, die sich mit der Etablierung des Buchdrucks und der Ausbreitung der elektronischen Medien verbinden.

     

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    SS 01

    Hauptseminar: Klassiker der Medienpädagogik

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

    Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die gemeinsame Lektüre ausgewählter Klassiker der Medienpädagogik. Das Spektrum reicht von Platons Auseinandersetzung mit den bildungsphilosophischen Implikationen, die sich mit dem antiken Übergang von der Oralität zur Literalität verbinden, über Rousseaus und Nietzsches Kritik der modernen Buchkultur bis zu John Deweys wegweisendem Buch Die Öffentlichkeit und ihre Probleme (1927). Aus der aktuellen Diskussion werden insbesondere die einschlägigen Arbeiten von Dieter Baacke, Heinz Moser, Seymour Papert, Neil Postman und Ralf Vollbrecht thematisiert.

     

    Hauptseminar: Fernsehtheorie - Fernsehpraxis 2

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

    Das Seminar setzt die Veranstaltung "Fernsehtheorie-Fernsehpraxis (Teil 1)" aus dem Wintersemester 2000/2001 fort. Ziel des zweiten Veranstaltungsteils ist die Erarbeitung einer gemeinsamen Publikation. Als Grundlage dienen die im Wintersemester von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verfassten und im Internet publizierten Essays sowie das mit Sandra Maischberger (n-tv) und Friedrich Küppersbusch (ProBono) in Berlin geführte Gespräch. Hinzu kommt die Vorbereitung und Durchführung eines Interviews, das in Zusammenarbeit mit Friedrich Küppersbusch im Sommersemester mit Bernward Wember geführt werden soll. Das Seminar wird als Übung im gemeinsamen Verfassen von Texten und in der Entwicklung von Formen kollaborativer Autorschaft durchgeführt. Die Teilnahme an der Lehrveranstaltung setzt die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit den Ansichten und Argumenten der Kommilitoninnen und Kommilitonen voraus. Teilnahmevoraussetzung ist die im Wintersemester erfolgte Teilnahme am ersten Veranstaltungsteil.

     

    Praxisseminar: Handlungsfeld Medien

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

     

    Seminar: Videos gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

     

    Kolloquium: medientheoretisches Kolloquium

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

     

    Kolloquium: Jugend-, Erwachsenen- und Weiterbildung

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

     

    Kolloquium: Qualitative und quantitative Forschungsmethoden

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

     

    Hauptseminar: Temporalstrukturen der Moderne (Blockseminar)

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Die Frage nach dem komplexen Wechselspiel, das zwischen individuellen und kollektiven Zeitwahrnehmungen, Zeiterfahrungen, Zeitpraktiken und Zeitstrukturen besteht, ist in der Moderne von Soziologen und Philosophen auf jeweils unterschiedliche Art und Weise untersucht worden. Das Seminar richtet sich an Studierende beider Fächer. Wir wollen versuchen, die Einsichten grundlegender philosophischer Bestimmungsversuche von Zeit im 20. Jahrhundert (Bergson, Heidegger, McTaggart u.a.) auf soziologische Analysen aktueller Temporalstrukturen in modernen Gesellschaften anzuwenden (Sennett, Zoll u.a.). Dabei werden die pragmatistischen Zeitkonzeptionen von William James und John Dewey als Instrumente dienen, um philosophische und soziologische Zeitzugänge transdiziplinär miteinander zu verflechten.

     

    Proseminar: Einführung in die Medienphilosophie und Medienethik (Blockseminar)

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Das Seminar gibt eine Einführung in geschichtliche Herkunft und gegenwärtige Aktualität grundlegender medienethischer Probleme und medienphilosophischer Fragestellungen. Im ersten Teil wird der enge Zusammenhang aufgezeigt, der bereits in der Antike zwischen Medien, Moral und Erkenntnis gesehen wurde. Dies geschieht am Beispiel der Auseinandersetzung, die Platon und Aristoteles um die Auswirkungen der Medien Bild und Schrift geführt haben. Im zweiten Teil werden die medienphilosophischen und medienethischen Implikationen untersucht, die sich im 18. und 19. Jahrhundert mit der Ausbreitung des Buchdrucks und im 20. Jahrhundert mit der Entwicklung der audiovisuellen Massenmedien verbinden. Der dritte und letzte Teil der Veranstaltung wendet die gewonnenen historischen Kenntnisse an, um den aktuellen Medienwandel im Zeitalter des Internet kritisch zu analysieren und pragmatisch mitzugestalten.

     

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    WS 00/01

    Vorlesung: Medienpädagogik und Medienphilosophie im Zeitalter des Internet

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

    Die Vorlesung gibt eine Einführung in geschichtliche Herkunft und gegenwärtige Aktualität grundlegender medienpädagogischer Probleme und medienphilosophischer Fragestellungen. Im ersten Teil wird der enge Zusammenhang aufgezeigt, der bereits in der Antike zwischen Bildungs- und Medienfragen gesehen wurde. Dies geschieht am Beispiel der Auseinandersetzung, die Platon und Aristoteles um die pädagogischen Auswirkungen der Medien Bild und Schrift geführt haben. Im zweiten Teil werden die medienpädagogischen Implikationen untersucht, die sich im 18. und 19. Jahrhundert mit der Ausbreitung des Buchdrucks und im 20. Jahrhundert mit der Entwicklung der audiovisuellen Massenmedien verbinden. Der dritte und letzte Teil der Veranstaltung wendet die gewonnenen historischen Kenntnisse an, um den aktuellen Wandel der Lehr- und Lernkultur im Zeitalter des Internet kritisch zu analyieren und pragmatisch mitzugestalten.

     

    Hauptseminar: Fernsehtheorie - Fernsehpraxis 1

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

    Das Hauptseminar gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil setzen wir uns mit pragmatisch orientierten Fernsehtheorien (Enzensberger, Bourdieu, Sichtermann, Schumacher u.a.) auseinander, die medienpädagogisch relevante Gestaltungsspielräume von Fernsehproduktion und Fernsehrezeption kritisch ausloten. Der zweite Veranstaltungsteil geht diesen  Spielräumen mit Blick auf die konkreten Transformationen nach, die sich in der Fernsehpraxis gegenwärtig vollziehen.

    Dieser Teil wird in Kooperation mit Friedrich Küppersbusch (ProBono), Stefan Münker (ZDF) und Hermann Rotermund (ARD-Online) durchgeführt. Er wird voraussichtlich mit einer Seminarexkursion ins ARD-Play-Out-Center in Potsdam-Babelsberg sowie mit Besuchen bei ausgewählten Fernsehredaktionen und Fernsehproduktionsfirmen in Berlin verbunden.

     

    Seminar: Der populäre Film: Horror, Klassik, Kult und Trash

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

     

    Proseminar: Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

    In der Veranstaltung werden - aufbauend auf der Einführung in den Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft vom vergangenen Semester - grundlegende Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens behandelt und exemplarisch eingeübt. Das Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für diejenigen Studierenden, die im Sommersemester das Seminar 'Einführung in den Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft' besucht haben.

     

    Kolloquium: Medientheoretisches Kolloquium

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

     

    Kolloquium: Jugend-, Erwachsenen- und Weiterbildung

    Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)

     

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    SS 00

    Hauptseminar: Richard Rorty: Contingency, Irony and Solidarity

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    (Seminar in englischer Sprache)

     

    Proseminar: Willard Van Orman Quine: Wort und Gegenstand

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Willard Van Orman Quine hat die Entwicklung der analytischen Philosophie in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts auf entscheidende Weise geprägt. Dabei hat er nicht nur mit den zwei Dogmen des Empirismus – der Unterscheidung 'analytisch' versus 'synthetisch' und dem atomistischen Reduktionismus – aufgeräumt, sondern darüber hinaus einen alternativen Vorschlag für eine naturalisierte Erkenntnistheorie entwickelt. In seinem Hauptwerk Wort und Gegenstand (1960) arbeitet Quine diesen Vorschlag auf holistischer Grundlage systematisch aus. Das Proseminar wendet sich an Studierende, die im Grundstudium bereits fortgeschritten sind. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft, zu jeder Sitzung ein schriftliches Thesenpapier (1-2 Seiten) zu verfassen und im Laufe des Semesters ein Überblicksreferat zu halten, das die Thesenpapiere der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Sekundärliteratur mitberücksichtigt. Thesenpapiere und Überblicksreferate werden im Internet veröffentlicht.

     

    Proseminar: Das Internet für PhilosophInnen: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten mit dem Internet

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

     

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    WS 99/00

    Proseminar: Einführung in die analytische Philosophie: Quine und Davidson

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Das Seminar gibt eine Einführung in die analytische Gegenwartsphilosophie. Charakteristisch für diesen in den angelsächsischen Ländern dominierenden Typus philosophischen Denkens ist seine stark ausgeprägte Bereitschaft zur Selbstkritik und zur Revision der eigenen Grundannahmen. Im Seminar wollen wir uns mit diesem Denkstil durch gemeinsame Satz-für-Satz-Lektüre von zwei kurzen, aber sehr gehaltvollen Aufsätzen vertraut machen. Bei dem einen Text handelt es sich um Willard van Orman Quines Zwei Dogmen des Empirismus (1951). Quine entwickelt darin seine tiefgreifende und einflußreiche Kritik an den Denkvoraussetzungen des logischen Empirismus (Russell, Carnap u.a.). Der zweite Text, den wir im Seminar lesen werden, stammt von Donald Davidson. In seinem 1971 erschienenen Essay Was ist eigentlich ein Begriffsschema? hat der Quine-Schüler die Überlegungen seines Lehrers aufgegriffen und mit Blick auf den von Quine selbst vertretenen bedeutungstheoretischen Holismus radikalisiert. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende im Grundstudium, die bereits erste Grundkenntnisse der modernen Philosophie erworben haben.

     

    Proseminar: Das Internet für PhilosophInnen: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten mit dem Internet

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

     

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    SS 99

    Hauptseminar: John Dewey und die Renaissance des Pragmatismus

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

     

    Proseminar: Aristoteles - Nikomachische Ethik

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Mit der Nikomachischen Ethik hat Aristoteles die Ethik als eigenständige philosophische Disziplin begründet. 'Begründet' meint dabei ganz praktisch: 'in das Leben gerufen'. Eine theoretische Begründung von menschlichen Handlungszielen und Glücksvorstellungen lag Aristoteles fern. Mehr noch: er vertrat die These, daß das eigentliche Ziel der Ethik "nicht Erkenntnis, sondern Handeln" sei, d.h. daß es in der Ethik darum gehe, durch begriffliche Klärungsarbeit einen Beitrag zur Festigung von intellektuellen Kompetenzen (Weisheit, Vernunft, Klugheit, Kunst, Wissenschaft) und charakterlichen Tugenden (Freigebigkeit, Besonnenheit, Gerechtigkeit, Mut u.a.) zu leisten. Im Zentrum der Nikomachischen Ethik steht der Versuch, die Grundbestimmungen menschlichen Glücks und gelingenden Lebens so deutlich zu machen, daß wir "dann (...) wie Bogenschützen, die ihr Ziel haben, leichter das Richtige treffen [können]" (1094a22). Im Seminar wollen wir überprüfen, inwieweit die ethischen Überlegungen des Aristoteles auch unter den Bedingungen gegenwärtigen Philosophierens zu überzeugen vermögen.

     

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    WS 98/99

    Proseminar: Philosophische Grundlagen der Medienethik

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

     

    Proseminar: Das Konzept der transversalen Vernunft

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

     

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    SS 98

    Proseminar: Medienethik im Zeitalter des Internet

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Proseminar: Klassiker des Pragmatismus

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

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    WS 97/98

    Hauptseminar: Nietzsche-Dewey-Wittgenstein

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Proseminar: Wittgenstein II

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

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    SS 97

    Proseminar: Ludwig Wittgenstein: "Philosophische Untersuchungen"

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Proseminar: Philosophischer Pragmatismus: John Dewey und Richard Rorty

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

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    WS 96/97

    Proseminar: Bild, Sprache und Schrift im Denken Friedrich Nietzsches

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Proseminar: Niklas Luhmann: 'Die Realität der Massenmedien'

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

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    SS 96

    Proseminar: Hypertextualität im World Wide Web

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Proseminar: Medienethik im Zeitalter des Internet

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

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    WS 95/96

    Proseminar: Anthropologische und ethische Aspekte des Pragmatismus

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Proseminar: Immanuel Kant: 'Kritik der Urteilskraft'

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Proseminar: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten mit interaktiven Datennetzen

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

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    SS 95

    Proseminar: Das Vernunftproblem in der Gegenwartsphilosophie

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Proseminar: Virtuelle Gemeinschaften. Kommunikationstheoretische Aspekte des Internet

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

     

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    WS 94/95

    Proseminar: Grundpositionen der modernen Ästhetik

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Proseminar: Richard Rorty: 'Solidarität oder Objektivität?'

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

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    SS 94

    Proseminar: Platons Phaidon

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Proseminar: Nietzsche

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     

    Hauptseminar: Elektronische Medien als kulturbestimmende Technik

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

    (zus. mit Prof. Dr. Wolfgang Welsch)

     

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    WS 93/94

    Proseminar: Ursprünge der analytischen Philosophie

    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

     

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    SS 93

    Proseminar: Medienökologie

    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

     

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    WS 92/93

    Proseminar: Das Zeitproblem bei Aristoteles und Augustinus

    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

     

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    SS 92

    Proseminar: Selbstorganisation und Zeitlichkeit

    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

     

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    WS 91/92

    Proseminar: Philosophie und Medientheorie

    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

     

    Proseminar: Kants Kritik der reinen Vernunft (Transzendentale Dialektik)

    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

     

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    SS 91

    Proseminar: Kant und das Problem der Metaphysik

    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

     

    Seminar: Unsere postmoderne Moderne

    Städtische Volkshochschule Bamberg (April bis Juli)

     

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    WS 90/91

    Proseminar: Heidegger: 'Sein und Zeit'

    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

     

    Seminar: Heideggers 'Frage nach der Technik'

    Städtische Volkshochschule Bamberg (Okt. bis Dez.)

     

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    SS 90

    Proseminar: Aktuelle Zeitkonzeptionen in Philosophie und Wissenschaft

    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

     

    Seminar: Wozu Philosophie?

    Städtische Volkshochschule Bamberg (April bis Juli)

     

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    WS 89/90

    Proseminar: Ethik und Ästhetik bei Schopenhauer

    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

     

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